Tierheim Detmold

Zum dicken Holz 6
32758 Detmold

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Fax: 05231 / 2 44 69


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15:00 bis 17:00 Uhr

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13:00 bis 17:00 Uhr.


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An dieser Stelle verabschieden wir unsere vierbeinigen Freunde, die einen Teil ihres Lebens im Tierheim Detmold verbracht haben und - aufgrund hohen Alters oder Krankheit - bei uns gestorben sind.

Wir werden uns immer an sie erinnern, da jedes der Tiere einzigartig war.


ca. 2004
bis 02. September 2010

Baja
Appenzeller Sennenhund- Rottweiler- Mix
Baja

Die Hündin "Baja", ein Mischling aus Appenzeller Sennenhund und Rottweiler, kam am 08.07.2007 als Fundtier ins Tierheim. Mit großer Wahrscheinlichkeit war sie ausgesetzt worden, weil ihre Halter mit der Hündin überfordert waren und/ oder die Auflagen des Landeshundegesetzes nicht erfüllen konnten.

 „Baja“, eine Hündin, die eine konsequente, aber auch sehr sensible Führung brauchte, war kein Jedermannshund, sondern suchte Sachverstand und vor allem viel Verständnis und Liebe.  Mit ihrem ehrenamtlichen Spaziergänger, bei dem sie all das fand, verband "Baja" eine tiefe Zuneigung. Sie hing sehr an ihm, war ihm gegenüber unglaublich verschmust und befolgte alle Anweisungen aufs Wort.

 Leider konnte er "Baja" nicht zu sich nach Hause nehmen. So lebte sie von 2007 bis 2010 im Tierheim, ohne eine Chance auf eine eigene Familie. Es fanden  sich einfach nicht die richtigen Menschen für sie.

 Am Abend des 01. September 2010 zeigte „Baja“ deutliche Anzeichen von Atemnot. Leider konnte der sofort zu Hilfe geholte Tierarzt ihr nicht mehr helfen. „Baja“ starb in der Nacht an Herzversagen.

Wir nehmen Abschied von einer großen Hundepersönlichkeit und werden unsere „Baja“ nicht vergessen.

Leider war unserer „Baja“ keine eigene Familie vergönnt. Wir wissen aber, dass das Tierheim ihr Zuhause geworden war, sie sich bei uns wohl fühlte und eine feste Bindung an ihren ehrenamtlichen Betreuer hatte. Und das ist mehr als viele ausgesetzte Hunde erfahren dürfen.

Allen, die „Baja“ als Paten unterstützt haben, gilt unser Dank!


1995
bis Juli 2010

Kessy
Jack Russel Terrier
Kessy Die bezaubernde Jack Russel Terrierin "Kessy" kam Ende Dezember 2008 zusammen mit dem großen Mischling "Berry" und der kleinen Hündin "Lilly" im Zuge einer Beschlagnahmung durch das Kreisveterinäramt ins Tierheim.
Die drei Hunde waren in keinem guten Zustand, ihre Krallen und Zähne waren seit Monaten nicht gepflegt worden, und sie hatten sicherlich kein sonderlich gutes Futter und nie viel Auslauf gehabt.
Die winzige Hundedame "Kessy" war aber ansonsten noch topfit. Einfach nur lieb, verstand sie sich mit Hündinnen und Rüden und vertrug sich auch gut mit Katzen. Sie hoffte trotz ihrer 13 Jahre noch auf ein neues Zuhause.
Als sich Anfang 2009 noch immer kein Plätzchen für "Kessy" finden ließ, wurde sie zusammen mit ihrer gleichaltrigen Freundin "Lilly" auf einer liebevollen Pflegestelle untergebracht, wo sie geliebt und behütet leben konnte und sich sichtlich wohlfühlte.
Nun ist im Juli 2010 ihre Lebenszeit abgelaufen. Die süße kleine Maus konnte einfach nicht mehr und musste leider eingeschläfert werden.
Auf ihrer Pflegestelle und in unseren Herzen hat sie trotz ihrer geringen Größe eine riesige Lücke hinterlassen.


Laut Impfpaß ca. 2003/ 2004
(wahrscheinlich aber sehr viel älter)
bis 16. Juni 2010

Rudi

Terriermischling
Rudi

Der kleine Terriermischling „Rudi“, den wir am 06.06. 2010 nach einem Notruf der Organisation "Hundefreunde - Ich will leben! e.V." aus dem durch die Hochwasserkatastrophe in Not geratenen polnischen Tierheim Jelenia Góra  übernommen hatten, hat den Sprung in ein behütetes und glückliches neues Leben leider nicht geschafft.

Am Morgen des 16. Juni fanden wir „Rudi“ zusammengebrochen in seinem Gehege. Er war völlig apathisch und hatte offensichtlich einen Schlaganfall erlitten. Sein ohnehin durch den durchlittenen Stress geschwächter Kreislauf versagte im Laufe des Tages völlig, so dass der arme kleine Kerl erlöst werden musste.

Es hat uns sehr traurig gemacht und sehr berührt, dass „Rudi“ gerade eine Chance auf eine bessere Zukunft bekommen hatte, als sein Körper aufgab. Wir hätten ihm so gern geholfen!

Żegnaj, mały Rudy, i do widzenia!


2003
bis Mai 2010

Paul
Deutscher Schäferhund
Paul


                  
Der schöne Schäferhund "Paul" ist am 27.05.2010 von uns gegangen. Nachdem er morgens noch wie gewohnt sein Futter zu sich genommen hatte und alles normal gewirkt hatte, fanden wir ihn mittags friedlich eingeschlafen vor.
Er war im letzten Jahr als Fundhund ins Tierheim gebracht worden. Paul zeichnete sich durch ein liebes, menschenfreundliches und zugängliches Wesen aus. Es machte ihm immer viel Freude, mit anderen Hunden zu spielen. Nur zu gern hätte er ein Zuhause bei Schäferhundfreunden mit Familienanschluss gefunden. Leider war ihm das nicht vergönnt. Da keinerlei Erkrankungen bekannt waren, muss sein Herz wohl mit etwa 7 Jahren versagt haben. Nicht nur seine ehrenamtlichen Betreuer, die ihn liebevoll umsorgten, werden ihn vermissen.

Wir sagen "Lebewohl Paul"!

2002
 bis Mai 2010


Cindy
Wohnungskatze mit gesichertem Balkon
Cindy
Die etwas rundliche Katze "Cindy" wurde gefunden und zu uns ins Tierheim gebracht. Sie war eine zurückhaltende und sehr ruhige ältere Dame, die sich ein gemütliches Zuhause als Einzelkatze wünschte.
Vermutlich wurde sie als ehemalige Wohnungskatze ausgesetzt, denn sie trauerte sichtbar und fühlte sich im Tierheim nicht wohl, sondern hatte großen Stress und zog sich von Artgenossen zurück. Auch der angebotene Freigang auf unserem Gelände belebte ihren Lebenswillen nicht.
Die psychische Belastung durch die für sie neue Umgebung und ihr innerer Rückzug haben wohl auch zu ihrem Tod geführt, denn ohne vorherige Anzeichen haben wir unsere "Cindy" tot in ihrem Katzenzimmer gefunden.
Gerade ältere Katzen leiden enorm, wenn sie nicht mehr gewollt und verstoßen werden. "Cindy" hat uns sehr leid getan, aber auch wir konnten sie nur versorgen, ihr aber nicht wirklich helfen und ihren großen Traum von einer neuen Familie erfüllen.
Die liebenswerte "Cindy" hatte angesichts der vielen Jungkatzen, die ebenfalls im Tierheim auf ein neues Zuhause warten, leider überhaupt keine Chance.

November 2000 bis Mai 2010

Knicki
Freigänger
Knicki
Einer unserer langjährigsten Schützlinge ist von uns gegangen. Am 08. Mai 2010 fanden wir unseren Kater "Knicki", friedlich eingeschlafen, auf unserem Gelände.
"Knicki" kam vor Jahren zusammen mit seiner Mutter ins Tierheim. Beide Tiere waren völlig verwildert und zeigten große Angst vor Menschen.
Im Laufe der Zeit wurde "Knicki" ein fester Bestandteil unseres Tierheims und war gar nicht mehr wegzudenken. Er hatte ein wenig Vertrauen gefasst, ließ sich zwar nicht anfassen, reagierte aber schon lange nicht mehr panisch, wenn sich Menschen näherten, sondern nahm neugierig, aber distanziert am Tierheimalltag teil.
Für "Knicki" war unser Tierheim zum Zuhause geworden, er fühlte sich deutlich wohl auf unserem Gelände und gehörte einfach dazu.
Wir werden unseren roten Kumpel nicht vergessen, wissen aber, dass er bei uns, von allen geachtet, ein schönes und freies Leben verbracht hat.
"Leb wohl, roter Freund, und hab` Dank für Deine Treue!"

"Knicki" hatte liebe Paten, bei denen wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchten.

ca. 2004 bis
April 2010

Grazia
Freigängerin
Grazia
Die zarte Katze "Grazia" wurde im Tierheim abgegeben, weil sich ihre Besitzer nicht mehr um sie kümmern konnten.
Sie hatte chronischen Schnupfen als Folge einer in ihrer Kindheit durchlebten Katzenseuche. Der chronische Schnupfen ist nicht ansteckend für andere Katzen, geht aber mit Niesen und bisweilen tränenden Augen einher. Wir gaben der zierlichen Katze Freigang auf unserem Gelände. Sie hatte als chronisch krankes Tier kaum eine Chance auf Vermittlung.
"Grazia" war eine sehr liebe und bescheidene Katze, die sich überall anpasste und keine Ansprüche stellte. Sie war verträglich und anschmiegsam und wäre sicherlich gern in einem eigenen Zuhause verwöhnt worden. Leider entwickelte sie -- inzwischen sechs Jahre alt - auch noch eine chronische Darmschwäche, die sie sichtlich mitnahm. In der letzten Zeit baute "Grazia" weiter ab, ohne dass durch tiermedizinische Untersuchungen eine konkrete Ursache festzustellen war. Anfang April 2010 haben wir sie tot gefunden.
"Grazias" Schicksal sollte eine Mahnung an alle sein, ihre Katzen impfen und kastrieren zu lassen, damit derartige Behinderungen, die oft bedingt sind durch eine unkontrollierte Fortpflanzung, und damit verbundenes Katzenleid verhindert werden.
Unsere kleine, zarte "Grazia" bleibt für uns unvergessen.

"Grazia" hatte liebe Paten, bei denen wir uns in ihrem Namen ganz herzlich bedanken.

ca. 2003 bis
März 2010

Kurt
Freigänger
Kurt Unser Kater "Kurt" war ein Fundtier, das von niemandem vermisst wurde. Mit Sicherheit aber hatte er irgendwann einmal ein Heim, denn er war sehr menschenbezogen und anhänglich und wartete auf seinem Kratzbaum immer auf jemanden, der sich mit ihm beschäftigte.
Der imposante Kater wirkte viel eindrucksvoller als er vom Charakter her war, denn trotz seiner Größe war er ein sehr lieber, bescheidener und verträglicher Kerl von großer Sensibilität.
Der grundanständige Kater mit dem großen Schmusebedürfnis wünschte sich dringend ein ruhiges und stressfreies Zuhause, aber er fiel niemandem ins Auge und hatte, vermutlich wegen seines nicht mehr ganz jungendlichen Alters, keinen einzigen Interessenten. Leider brach unser "Kurt" im März plötzlich mit allgemeinem Organversagen zusammen und musste erlöst werden.
Seine Sehnsucht nach einer eigenen Familie und sein Wunsch nach vielen Kuschelstunden mit seinem Menschen erfüllten sich leider nicht.
Wir werden unseren liebevollen Grautiger nicht vergessen.

ca. 2005 bis
März 2010

Pepper
Terriermischling
Pepper Der Terriermischling "Pepper" kam im Frühjahr 2008 aus einem Fall von Animal hoarding in unser Tierheim. Er und 100 weitere Hunde waren aus einer katastrophalen Massenhaltung befreit worden.
Der schlanke Rüde zeigte sich stets freundlich und gut gelaunt, dabei lebhaft, sportlich, verträglich mit Artgenossen beiderlei Geschlechts und sehr kinderlieb.
Trotz all dieser guter Eigenschaften dauerte es aber sehr lange, bis er ein neues Zuhause finden konnte, und leider hielt sein Glück nur sehr kurze Zeit an, denn er musste wegen Krankheit seines neuen Besitzers ins Tierheim zurück.
Seine große Hoffnung auf eine eigene Familie erfüllte sich nicht.
"Pepper" hatte eine liebe ehrenamtliche Spaziergängerin, die sich regelmäßig um ihn kümmerte, litt aber dennoch deutlich unter seiner Situation. In den letzten Wochen mussten wir feststellen, dass der liebe Rüde sich mehr und mehr aufgab. Seine Augen verloren ihren frechen Glanz, er magerte trotz gutem Fressverhalten immer mehr ab, obwohl keine organische Ursache diagnostiziert werden konnte. Vielleicht war er älter als geschätzt, vielleicht war er psychisch am Ende, vielleicht war der unvermeidbare Tierheimstress nun einfach zu viel für ihn.
Seine letzten Tage verbrachte "Pepper" auf einer liebevollen Pflegestelle, leider erholte er sich aber nicht mehr, sondern wurde immer apathischer und schwächer. Im März 2010 musste er schweren Herzens eingeschläfert werden.
"Pepper" hatte wirklich kein schönes Leben. Wir nehmen von ihm Abschied und bedauern zutiefst, dass er nach seiner Befreiung auch bei uns nicht wirklich glücklich war.


1999 bis
Dezember 2009

Yogi
Neufundländer-Mix
Yogi Der alte Neufundländer-Mix "Yogi" wurde im Juli 2009, in der Nähe des Tierheims umherlaufend, aufgegriffen. Der schon alte Rüde wirkte vernachlässigt und ungepflegt, zeigte sich aber stets sehr lieb und freundlich.
Seine Jahre machten sich aber leider bereits bemerkbar, so dass er sein Gnadenbrot auf einer liebevollen Pflegestelle bekam. "Yogi" hatte schon große Mühe beim Aufstehen und Herumlaufen, strahlte aber Ruhe und eine beeindruckende Altersweisheit aus. Auf der Pflegestelle bekam er alle Zuwendung und sogar Massagen, um ihm seine verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten.
Anfang Dezember 2009 hat unser alter "Yogi" seine Augen für immer geschlossen. Wir sind traurig, weil er vermutlich kein schönes Leben hatte und nur für einige wenige Monate Fürsorge und Liebe erfahren durfte.

Juli 2007 bis
Oktober 2009

Ludowich
Freigänger
Ludowich
Unser schwarz-weißer Kater "Ludowich" ist leider Opfer eines Unfalls geworden.
Er wurde so schwer verletzt unten an der Straße gefunden, dass er eingeschläfert werden musste. Vermutlich wurde er in der Nacht von Sonntag auf Montag angefahren. Warum er sich recht weit vom sicheren Tierheimgelände entfernt hatte, werden wir nie erfahren, denn eigentlich war "Ludowich" ein sehr häuslicher Typ.
Der hübsche Kater war im Juli 2009 im Tierheim abgegeben worden, nachdem seine Besitzerin, die er sehr gemocht hatte, verstorben war, und niemand sonst ihn anfassen konnte.
Anfangs zeigte sich "Ludowich" auch im Tierheim sehr angriffslustig und schlecht gelaunt. Nach kurzer Zeit hatte der eigenwillige, kleine Kerl aber mit einer unserer Tierpflegerinnen enge Freundschaft geschlossen, schmuste ausgiebig mit ihr und folgte ihr auf Schritt und Tritt. Er war eine echte Katerpersönlichkeit und seiner neuen Bezugsperson gegenüber ein sehr anhänglicher und unbestechlicher Freund. Um so trauriger sind wir, dass er nun schon gehen musste, denn er hatte sich bei uns sehr wohl gefühlt und unseren Tierheimalltag stets bereichert. Ein kleiner Trost mag sein, dass er nach dem Verlust seines Frauchens in unserer Regina noch einmal einen Menschen gefunden hat, den er mochte und dem er vertraute, und dass er bis zu seinem tragischen Unfall eine schöne, wenn auch viel zu kurze Zeit bei uns verleben durfte. Wir werden unseren "Ludowich" nicht vergessen.

1998 -
Oktober 2009

Silvia
Freigängerin
Silvia
Die silbergraue Katze "Silvia" gehörte zu unseren Langzeitschützlingen
und lebte auf dem Gelände unseres Tierheims, seit sie 1998 als
erwachsenes Tier gefunden worden war. Sie hat ihre Scheu vorm Menschen leider nie wirklich verloren, war aber stets auf Distanz zugegen und kam allabendlich zur Fütterzeit ins Haupthaus.
Da das Tierheim zu ihrer
Heimat geworden war und sie sich mit ihrem unabhängigen, aber dennoch umsorgten Leben im Tierheim sichtlich wohl fühlte, sich aber nie anfasssen ließ und auch keine Annäherung wünschte, war eine Vermittlung ausgeschlossen.
"Silvia" wurde so respektiert, wie sie war, und uns alle
hat ihre feenhafte, wunderschöne Erscheinung, aber auch ihr freiheitsliebender Charakter immer wieder begeistert. "Silvia" gehörte einfach dazu und war ein fester Bestandteil unseres Teams. Sie fiel wegen ihrer Schönheit auch vielen Besuchern auf und hatte liebe Paten, denen wir herzlich für die Unterstützung danken.
Unsere schöne "Silvia" ist bei uns alt geworden, und in der letzten Zeit sah man ihr das Alter auch deutlich an. Seit einigen Tagen ist sie verschwunden, und wir müssen leider vermuten, dasss sie sich zum Sterben zurückgezogen hat.
Wir vermissen "Silvia" und werden unsere Silbergraue
nicht vergessen.

Inzwischen haben wir unsere "Silvia" tot auf dem Gelände gefunden und haben traurige Gewißheit.

09.01.2004 - 23.09. 2009

Donn
Dobermann
Donn
"Der Don ist tot."
Nach einem fröhlichen Spaziergang mit seinem ehrenamtlichen Betreuer und einer anschließenden ausgiebigen Kuschelstunde ist unser Dobermannrüde "Donn" heute in seinem Gehege tot zusammen- gebrochen.
Wir sind unendlich traurig, denn für den sichtbar unglücklichen Rüden sollte nun ein besseres Leben beginnen, nachdem er, von seinem Vorbesitzer ausgesetzt, gefunden und in unser Tierheim gebracht worden war. Etliche Narben an seinem Kopf und sein tieftrauriger Gesichtsausdruck zeugten davon, dass "Donn" bisher wirklich kein schönes Leben führen durfte.
Nun blieb für den sensiblen Rüden nur ein gnädiger, weil schneller und schmerzfreier Tod. Wir trösten uns mit der Gewissheit, dass "Donn" durch die liebevolle Betreuung, besonders von seinem ehrenamtlichen Spaziergänger, wenigstens einmal in seinem viel zu kurzen Leben Fürsorge und Zuneigung erfahren durfte, auch wenn er diese Erfahrung tragischerweise erst am Ende seines Leben machen konnte.

ca. 10/ 2005 bis 24. August 2009

Simba
Freigänger
Simba
Mit großem Entsetzen haben wir am Morgen des 24. August 2009 unseren Traumkater "Simba" außerhalb des Tierheimgeländes tot im Wald gefunden. Da der liebe Kater kerngesund war, kann er nur einem tragischen Unfall zum Opfer gefallen sein. Vermutlich hat ihn ein ortsfremdes Auto überfahren, denn in der Nacht war ein schnell wegfahrender Wagen gehört worden, und morgens wurde ein ausgesetztes Katzenkind vor dem Tierheim entdeckt.
Wir können nicht fassen, dass unser wunderbarer "Simba" sein Leben verloren hat, ohne sein eigenes Zuhause und seine eigenen Menschen gefunden zu haben, die ihn geliebt, bewundert und verwöhnt hätten.
Unendlich traurig darüber, dass uns diese Katerpersönlichkeit nun nie mehr miauend begrüßen und durch den Tag begleiten wird, werden wir ihn schmerzlich vermissen.
Auf Wiedersehen, schöner "Simba", Du wirst in unseren Herzen weiterleben!

Herbst 2006 bis
August 2009

Sabine

Freigängerin
Sabine
Die zarte Katze "Sabine" wurde zusammen mit ihren Geschwistern sehr jung gefunden und kam ins Tierheim. Alle drei Schwestern entwickelten sich sehr schlecht und blieben trotz tierärztlicher Versorgung und guter Pflege klein und sehr dünn. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Katzen ein Ergebnis von Inzucht sind, denn sie kamen aus einer Umgebung, in der die Katzen bekanntermaßen so gut wie nie kastriert werden, so dass die Nachkommen oft aus eng blutsverwandten Verbindungen stammen.
"Sabine" entwickelte, wie ihre bereits verstorbene Schwester "Sally", auch noch eine chronische Darmschwäche und war damit nicht vermittelbar. Sie lebte wie ihre Schwestern "Sally" und "Benita" behütet und umsorgt in unserem großen und abwechslungsreichen Katzenfreigehege. In der letzten Zeit baute "Sabine", inzwischen drei Jahre alt, aber leider weiter ab, ohne dass durch tiermedizinische Untersuchungen eine konkrete Ursache festzustellen war. Am 21. August 2009 fanden wir sie tot in ihrem Körbchen.
Das Schicksal von "Sabine" und "Sally" sollte eine Mahnung an alle sein, ihre Katzen impfen und kastrieren zu lassen, damit derartige Behinderungen durch eine unkontrollierte Fortpflanzung und damit verbundenes Katzenleid verhindert werden.
Wir werden unsere kleine, zarte "Sabine" nicht vergessen.

2003 bis
14.08. 2009

Norma
Freigängerin
Norma
Mit großer Betroffenheit müssen wir mit dem Tod unserer lieben Katze "Norma" fertig werden. Sie war seinerzeit tragend gefunden worden, ihre Babys konnten glücklich vermittelt werden, aber "Norma" blieb geschwächt. Auch nachdem sie sich erholt hatte, litt sie weiterhin an einer chronischen Darmschwäche, die ihre Vermittlung unmöglich machte. Unser Tierheim wurde zu ihrem Zuhause, und sie fühlte sich auf unserem weitläufigen Gelände sehr wohl, suchte unsere Nähe und kam sehr gut mit den anderen Freigänger zurecht. So hatte die freundliche Katze bei uns ein schönes Leben. Leider ist sie nun viel zu früh gestorben.
Wir sind sehr traurig und möchten uns bei "Normas" lieben Paten -- einer versorgte sie sogar regelmäßig mit Spezialfutter - ganz herzlich für die Unterstützung bedanken.

ca. 1993 bis
Juli 2009

Diana
Freigängerin
Diana
Unsere Katzenoma "Diana" war ein fester Bestandteil unseres Tierheims. Sie hat fast ihr ganzes Leben bei uns verbracht, sich mit wechselnden frei laufenden Artgenossen bestens arrangiert und uns mit ihrer bescheidenen Art immer wieder gerührt. "Diana" fühlte sich bei uns im Tierheim wohl, das zeigte sie uns deutlich, auch wenn sie immer etwas zurückhaltend geblieben ist.
Als sie in die Jahre kam, war an eine Vermittlung in eine neue Umgebung nicht mehr zu denken. "Diana" gehörte einfach dazu. Nun ist die alte Katzendame mit über 16 Jahren gestorben. Wir werden unsere kleine Graue sehr vermissen.
Auf dem Foto sieht man "Diana" auf ihrem Lieblingsplatz rechts neben "Äffchen" und "Manu", ihren besten Freunden.

Herbst 2006 bis
Mai 2009

Sally
Freigängerin
Sally#
Die zarte Katze "Sally" wurde zusammen mit ihren Geschwistern sehr jung gefunden und kam ins Tierheim. Alle drei Schwestern entwickelten sich sehr schlecht, besonders "Sally" blieb trotz tierärztlicher Versorgung und guter Pflege klein und sehr dünn. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Katzen ein Ergebnis von Inzucht sind, denn sie kamen aus einer Umgebung, in der die Katzen bekanntermaßen so gut wie nie kastriert werden, so dass die Nachkommen oft aus eng blutsverwandten Verbindungen stammen.
"Sally" entwickelte auch noch eine chronische Darmschwäche und war damit nicht vermittelbar. Sie lebte wie ihre Schwestern "Sabine" und "Benita" behütet und umsorgt in unserem großen und abwechslungsreichen Katzenfreigehege. In der letzten Zeit baute "Sally", inzwischen drei Jahre alt, aber leider weiter ab, ohne dass durch tiermedizinische Untersuchungen eine konkrete Ursache festzustellen war. Anfang Mai ist sie in ihrem Körbchen friedlich eingeschlafen.
"Sallys" Schicksal sollte eine Mahnung an alle sein, ihre Katzen impfen und kastrieren zu lassen, damit derartige Behinderungen durch eine unkontrollierte Fortpflanzung und damit verbundenes Katzenleid verhindert werden.
Wir werden unsere kleine, zarte "Sally" nicht vergessen.

2001 bis
April 2009

Hanni
Freigängerin
hanni Die bunte Katze "Hanni" kam 2001 mit etwa sechs Jahren aus einer JVA zu uns, in der sie zusammen mit zwei anderen Katzen gelebt hatte und nicht immer gut behandelt worden war. Entsprechend scheu und ängstlich zeigte sich die hübsche Glückskatze und legte dies Verhalten ihr Leben lang nicht ab. "Hanni" integrierte sich aber sehr gut in die große Gruppe von Freigängern auf unserem Tierheimgelände, stellte sich allabendlich zum Fressen ein, blieb aber ansonsten stets auf Distanz zum Menschen. In der letzten Zeit merkte man ihr das nun fortgeschrittene Alter deutlich an. Sie wurde sehr ruhig, schlief viel und genoß besonders in diesem Frühjahr die ersten wärmenden Sonnenstrahlen.
Entspannt in der Sonne liegend, haben wir sie nun eines Morgens im April tot aufgefunden.
Wieder ist einer unserer Langzeitschützlinge über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir können uns damit trösten, dass unsere "Hanni" in den letzen acht Jahren im Tierheim ein behütetes, aber dennoch selbstbestimmtes und freies Leben führen konnte. Wir werden sie vermissen.

März 2007 bis
März 2009

Bienchen
Jack Russell-Mix
Bienc hen
Die bezaubernde Hündin "Bienchen" zählte zu den hochtragenden Hündinnen aus der großen Terrierschar, die Anfang Februar ins Tierheim Detmold kam.
Sie wurde auf einer sehr liebevollen Pflegestelle untergebracht, brauchte aber bei der Geburt tierärztliche Hilfe. Von ihren sieben Welpen waren dennoch leider nur drei kleine Hündinnen lebensfähig.
"Bienchen" erholte sich leider nicht von den Strapazen der schweren Geburt. Sie litt unter starken Blutungen und wurde deshalb rund um die Uhr in der Tierklinik betreut. Trotz intensivster tierärztlicher Bemühungen musste die sanfte, kleine Hündin schließlich schweren Herzens eingeschläfert werden.
Wir sind sehr betroffen und unendlich traurig, denn die liebe Hündin sollte doch nun endlich alle Fürsorge und Geborgenheit erfahren, die sie in ihrem Vorleben vermissen musste. Sicher sind aber ihre bisherigen Lebensverhältnisse Ursache für ihren frühen Tod.
Wir werden unser tapferes "Bienchen" nicht vergessen und haben ihr versprochen, ihre drei kleinen Hundemädchen, die jetzt mit der Flasche aufgezogen werden, nur in die allerbesten Hände zu vermitteln, damit sie ein besseres Leben führen dürfen als ihre Mutter.

1998 bis
Dezember 2008

Elli
Wohnungskatze
Elli Die Katze "Elli" war ein ausgesprochen liebes und zärtliches Mädchen, das viele Streicheleinheiten und ein eher ruhiges neues Zuhause brauchte.
Sie hatte aber mit altersbedingter Inkontinenz zu kämpfen und war deshalb kaum vermittelbar. Auch auf jede Form von Stress und Veränderung ihrer Lebensumstände reagierte sie mit Unsauberkeit, was für sie als reine Wohnungskatze bei einem Vermittlungsversuch zu Problemen führte. Daher lebte "Elli" bei uns im Haus des großes Katzenfreigeheges.
Leider verschlechterte sich ihr Zustand, sie konnte weder Urin noch Kot halten, litt unsagbar unter dieser Situation und mußte deshalb leider erlöst werden.
Wir wissen, dass es "Elli" nun besser geht, sind aber dennoch sehr traurig darüber, dass sie gehen musste, und werden sie nicht vergessen.

1995 bis
November 2008

Lisa
Deutscher Schäferhund
Lisa Die Schäferhündin "Lisa" wurde vom Ordnungsamt wegen schlechter Haltung ins Tierheim gebracht.
Weil sie dort aber zunehmend litt, kam sie auf eine fürsorgliche Pflegestelle, wo sie zusammen mit mehreren anderen Hunden leben durfte. Sie hatte sich ohne Probleme in ihr neues Leben eingefügt und zeigte sich als sehr liebe und anspruchslose Hundedame. Sie ging äußerst liebevoll mit ihrem Pflegefrauchen um, blühte regelrecht auf und begann, trotz ihres Alters wieder zu spielen.
Die sanfte "Lisa" durfte die ihr noch verbleibende Zeit auf diesem Altersruheplatz in vollen Zügen genießen und beeindruckte in ihrer bescheidenen, ruhigen Art.
Im November 2008 ist sie für immer eingeschlafen. Es wird wohl nicht gelingen, ihren nun verwaisten Platz zu füllen, denn "Lisa" war etwas ganz Besonderes und wird in unserer Erinnerung weiterleben.

2006 bis
Oktober 2008

Manu
Freigängerin
manu
Unsere Katze "Manu" ist leider ganz plötzlich und unerwartet gestorben.

"Manu" gehörte zu den vielen halbwilden Katzen, die auf dem Tierheimgelände ungefährdet und gut versorgt leben können. Sie hatte so gut wie keine Vermittlungschancen, hatte sich aber sehr gut in die große Gruppe der auf dem Tiereimgelände lebenden Katzen integriert und auch mit einigen Schicksalsgenossen Freundschaft geschlossen. Ihr Mißtrauen Menschen gegenüber hat "Manu" nie verloren.

Wir konnten ihr aber zumindestens für einige Zeit ein schönes Leben bieten.

1994 bis
Oktober 2008

Frechdachs
Wohnungskater
Frechdachs
Der liebe Kater "Frechdachs" kam mit seinen 14 Jahren ins Tierheim Detmold, weil sein Besitzer leider verstorben war.

Sein Name war keineswegs Programm, denn "Frechdachs" war nur freundlich, verschmust und anhänglich. Aufgrund seines Alters litt er an Arthrose in der Hinterhand, die sich, als es nun kälter wurde, so dramatisch verschlimmerte, dass der liebe Kerl von seinen Leiden erlöst werden musste.

Wir wünschen und hoffen, dass er jetzt wieder mit seinem Besitzer vereint ist.

ca.1999 bis
10/ 2008

Nero
Mischling
nero
Der alte Mischling "Nero" wurde ausgesetzt gefunden und ins Tierheim Detmold gebracht.
Offensichtlich war es ihm in seinem bisherigen Leben nicht gut gegangen, denn er hatte das Vertrauen zum Menschen gründlich verloren. Unserem Pfleger gelang aber bald eine vorsichtige Kontaktaufnahme. Von ihm ließ er sich streicheln und machte auch kleine Spaziergänge. Allerdings konnte der große und auch recht schwere alte Hund kaum noch laufen und hatte starke Arthrose, so dass er Medikamente gegen seine Schmerzen bekommen musste.
Nun ist "Nero" über Nacht gestorben.
Es ist grausam, einen alten Hund zu verstoßen und ihn dann im Stich zulassen, wenn er seine Menschen am meisten braucht. Wir konnten "Nero" in der Zeit, in der er bei uns war, vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben Liebe und Respekt geben. So hat er es wenigstens kurz vor seinem Tod noch einmal gut gehabt.
Seinen uns unbekannten Vorbesitzer, der ihn im Alter sich selbst überließ und verraten hat, kann man nur verachten.
>
2004 bis
Juli 2008

Natascha
Deutsches Riesenkaninchen
Natascha Am 28.07. 2008 ist unsere Kaninchendame "Natascha" gestorben. Wir hatten sie seit vier Jahren in unserer Obhut, nachdem sie gefunden worden und zu uns gebracht worden war. Das Deutsche Riesenkaninchen litt leider an zahlreichen Tumoren im Bauchraum, die nicht mehr operabel waren. Vermutlich war das auch der Grund, dass sie einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen wurde.
Unsere "Natascha" war ein sehr liebes, anhängliches und verträgliches Kaninchen, das bei uns im großen Außengehege und in Gesellschaft von Artgenossen sein Gnadenbrot bekam. Hier haben wir sie dann morgens tot gefunden. Wir alle wünschen ihr nun nach ihren Leiden auf der Regenbogenwiese viel Sonnenschein, nette Gesellschaft und jede Menge saftigen Löwenzahn und Klee.

Wir werden "Natascha" nicht vergessen!


Oktober 1995 bis
Juli 2008

Django
Spitz-Mix
Django

Am Montag, den 07.07. 2008 ist unser „Django“ im Alter von 14 Jahren, die er fast alle im Tierheim verbringen musste, von uns gegangen.

Der Spitzmischling wurde 1995 etwa einjährig aufgrund seiner Aggression gegenüber vor allem männlichen Besuchern von seiner Vorbesitzerin abgegeben. Es stellte sich heraus, dass er tatsächlich in bestimmten Situationen etwas aggressiv reagierte, also kein pflegeleichter und einfach zu vermittelnder Hund werden würde.

Glücklicherweise fand er schnell eine ehrenamtliche Spaziergängerin, die ihn regelmässig ausführte, ihn erzog und mit seinem Verhalten - manche Fehler waren nicht abzugewöhnen -umzugehen wusste. Leider konnte sie ihn aus beruflichen Gründen nicht ganz zu sich nach Hause nehmen

Interessenten, die „Django“ ausführten und  seinen schwierigen Charakter kennenlernten, kamen nicht wieder, so dass er zu einem Langzeitschützling wurde. Umso glücklicher waren wir deshalb, als sich nach einigen Jahren doch ein Pärchen für ihn interessierte und ihn nach ausdrücklichen Instruktionen schliesslich mit zu sich nach Hause nahm. Doch nach ein paar Monaten wurde „Django“ von seiner neuen Familie ins Tierheim zurückgegeben. Er hatte den Mann gebissen und verletzt, so dass dieser nun Angst hatte und ein Zusammenleben nicht mehr möglich war.

Danach konnte „Django“ trotz intensiver Versuche (z.B. bei „Tiere suchen ein Zuhause“) nicht mehr vermittelt werden. Er hatte sich mittlerweile aber so gut an das Leben bei uns gewöhnt, die Zwingerausläufe in unserem Tierheim sind sehr gross, seine Spaziergängerin betreute ihn intensiv, und die beiden hatten eine ausgesprochen enge Beziehung, dass das Tierheim zu seinem Zuhause geworden war. Er hatte ein gutes Verhältnis zu fast allen wechselnden Hunden und sogar zu Katzen.

Im Alter von 14 Jahren war er altersblind und taub. Leider bekam er ausserdem schnell fortschreitenden Krebs, es ging ihm trotz zwischenzeitlicher Operation immer schlechter, so dass er im Juli 2008 erlöst werden musste.

Er wird uns allen sehr fehlen. Seine Spaziergängerin möchte ihm nachrufen: „Lieber Django: Ich hab dich ganz doll lieb gehabt!“



1995 bis
Juni 2008

Grisu
Freigänger
Grisu
Der schöne Grautiger "Grisu" hat fast sein ganzes Leben im Tierheim verbracht. Er wurde in jungen Jahren gefunden, wurde aber nie handzahm und gehörte deshalb zu der grossen Gruppe unserer freilaufenden ständigen Schützlinge, die auf unserem Gelände leben und so gut wie keine Chance auf Vermittlung haben. Abends fand er sich stets pünktlich zur Fütterung ein, blieb zwar auf Distanz, war aber immer freundlich und dankbar für jedes gute Wort. Nun ist "Grisu", inzwischen ein alter Kater geworden, seit einiger Zeit spurlos verschwunden, so dass wir befürchten müssen, dass er sich zum Sterben zurückgezogen hat. "Grisu" wird uns sehr fehlen, denn er war durch seine unaufdringliche und bescheidene Art zu einem festen Bestandteil unseres Teams geworden.
Mach`s gut, alter grauer Freund ...


2003 bis
Juni 2008


Schnurrie
Freigängerin
schnurri
Die liebe Katze "Schnurrie" kam im Sommer 2007 als Fundtier ins Tierheim Detmold und war etwa vier Jahre alt. Vermutlich wurde sie ausgesetzt. Ihr Körper war mit offenen Wunden übersät, die schlecht heilen wollten. Bei der tierärztlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass es sich dabei um eine Allergie, vergleichbar der Neurodermitis, handelt, die bei Katzen stressbedingt auftreten kann. "Schnurrie" musste an einigen Stellen geschoren werden. Nach erfolgter Impfung und Kastration hatte die Kleine Freigang auf dem Gelände des Tierheims, und an der Luft besserten sich ihre Hautprobleme erheblich und heilten schliesslich völlig aus.
Charakterlich war "Schnurrie" ein wahrer Schatz, extrem anhänglich und sehr verschmust und liebesbedürftig. Sie war verträglich mit allen Menschen und Tieren, ausgesprochen kinderlieb und zärtlich.
"Schnurries" grösster Wunsch nach einem liebevollen Zuhause wurde ihr nur kurz erfüllt, denn sie kam wegen Zeitmangels aus der neuen Familie zu uns zurück. Schon im neuen Zuhause hatte sie zuletzt sehr schlecht gefressen. Ein schwer vereiterter Backenzahn war die Ursache, doch auch nach dessen Entfernung erholte sich "Schnurrie" nicht. Sie litt an einer sehr tiefgehenden Infektion des gesamten Mund-/ Rachenraums, die der ohnehin zarten Katze das Fressen zur Qual machte. Sie magerte mehr und mehr ab und hatte offensichtlich starke Schmerzen.
Da keine Aussicht auf Heilung bestand, mussten wir uns schwersten Herzens entschliessen, die bezaubernde Katze von ihren Leiden zu erlösen. "Schnurries" Tod hat uns alle sehr mitgenommen, wir werden ihre liebevolle und sanfte Persönlichkeit niemals vergessen.

August 2007 -
Mai 2008

Teddy
Freigänger
Teddy
Der Kater "Teddy" wurde abgegeben, weil er sich mit dem anderen im gleichen Haushalt lebenden Kater nicht mehr vertragen hat, was niemanden verwundern kann, denn beide Tiere waren nicht kastriert, so dass es natürlich zu Revierkämpfen kam. "Teddy" war sehr lieber Kater, etwas schüchtern, aber auch neugierig auf sein neues Leben. Der kleine Rottiger fand schnell eine nette Familie, die ihn bei sich aufnehmen wollte. Am Tage seines geplanten Umzugs ins neue Zuhause fanden wir den kleinen "Teddy" tot in seinem Körbchen. Keiner kann sich erklären, warum er so unerwartet sterben musste. Wir sind alle sehr traurig, denn seine neue, schöne Zukunft sollte gerade beginnen.

ca. 1999 -
10. März 2008

Bero
Schäferhundmischling
bero Den schönen Schäferhundmischling "Bero" hatten wir im Dezember 2005 von einem befreundeten Tierheim übernommen, da dieses Tierheim zu diesem Zeitpunkt bereits 25 Schäferhunde zu versorgen und vermitteln hatte. Leider gab es auch im Tierheim Detmold für den lieben "Bero" nicht eine Anfrage und nicht einen Interessenten. Allerdings hatte er eine zuverlässige Spaziergängerin und Patin. Er wurde im Tierheim älter und sehnte sich so sehr nach einem warmen Plätzchen, dass er seit Oktober 2007 bei der Hundetrainerin Antje Nowacki lebte, sich dort wunderbar entwickelt hat und sichtlich wohlfühlte.
Am frühen Morgen des 10. März 2008 fand Frau Nowacki den treuen "Bero" nun tot in seinem Körbchen in der warmen Küche, in dem er nachts friedlich für immer eingeschlafen ist. Leider war seine Zeit in behüteter Geborgenheit viel zu kurz, aber tröstlich ist, dass er einmal menschliche Nähe und Zuneigung kennenlernen durfte.
Wir trauern sehr um diesen wunderbaren Hund, der sicherlich ein besseres Leben verdient hätte.

November 1998 -
Oktober 2007


Lara
Deutscher Schäferhund
Lara
Die Deutsche Schäferhündin Lara kam zusammen mit ihrer Schwester Lilo im Januar 2007 ins Tierheim, da sich ihre Besitzerin aus altersbedingten Gründen nicht mehr um sie kümmern konnte.
Wir lernten sie als eine sehr liebe und gutmütige Hündin kennen. Sie war ein wahrer Schatz. So steckte sie auch so manche Zickerei ihrer Schwester Lilo gelassen ein. Sie genossen die Sonnenstrahlen und die gemeinsamen Spaziergänge durch den Wald.

Wir gaben die Hoffung nicht auf, doch noch ein gemeinsames Zuhause für Lilo und Lara zu finden.

Um so schrecklicher war es, als wir erfuhren, dass Lara tumoröse Veränderungen in Leber und Milz hatte. Ihr ging es innerhalb weniger Tage so schlecht, dass entschieden werden musste, sie von ihrem Leiden zu erlösen.
Lara wird für uns unvergesslich bleiben!

Juni 2005- September 2007

Klaus-Dieter
Freigänger
Klaus Dieter
Der liebe Kater "Klaus-Dieter" kam als Fundtier in unser Tierheim. Er war sehr anhänglich und verschmust, mochte alle Menschen gern und verstand sich auch prima mit seinen Artgenossen. Leider hatte "Klaus-Dieter" eine chronische Darmschwäche, d.h. er konnte seinen Kot nicht immer halten und brauchte spezielles Futter. Darum war der liebenswerte Kumpel wohl nicht vermittelbar und sollte bei uns bleiben. Er hatte liebe Paten.

Leider ist "Klaus-Dieter" nun gestorben. Wir werden den unglaublich lieben Kerl nicht vergessen.

1990-Juli 2007

Rieke
Jack Russel-Terrier
Rieke Die Jack Russell-Terrierhündin "Rieke" wurde im Oktober 2006 ausgesetzt und ins Tierheim gebracht. Nachdem wir sie das erste Mal gesehen hatten, entschlossen wir uns kurze Zeit später, sie zu uns zu nehmen. Am liebsten schlief die kleine "Rieke" viel und gerne, aber das darf man mit damals geschätzten 16 Jahren ja auch. Neben kleinen Spaziergängen war sie auch für jedes Leckerchen zu haben. Morgens um 4 Uhr war dann aber auch Schluß mit der Müdigkeit. Und so wurden wir des öfteren von lautstarkem Gebell - nach dem Motto: Ihr könnt die Pfütze wegmachen, ich habe Hunger - geweckt. Insgesamt hat sie das 3/4 Jahr, das sie bei uns verbracht hat, sehr genossen. Ende Juli mussten wir sie schweren Herzens von ihrem Leiden erlösen.

Wir werden "Henrieke" nie vergessen und können nur weiterempfehlen, einen älteren Hund aus dem Tierheim zu sich zu nehmen.
Fam. Schlüer

2003 - Juli 2007

Stinker
Freigänger
Stinker
Der Traumkater "Stinker" kam am 25. 06. 2007 aus der Vermittlung zurück, weil seine Leute keine Zeit mehr für ihn haben. Dabei war der liebe Kerl völlig anspruchslos und unkompliziert. Er verstand sich mit Katern und Katzen, war kinderlieb und unglaublich verschmust. Seinen Namen bekam er übrigens, weil er damals unkastriert gefunden worden war und im Tierheim bis zu seiner Kastration sehr ausgiebig seine Duftnoten verbreitete.

Leider war eine Vermittlung des lieben Katers gescheitert, weil bei einer tierärztlichen Untersuchung bei unserem "Stinker" ein Leberleiden festgestellt wurde. Leider wurde der Zustand unseres lieben Katers "Stinkers" akut so kritisch, dass wir ihn einschläfern lassen mussten.

Wir vermissen ihn alle sehr, denn er war ein sehr liebenwertes echtes Original.

September 2005 - Mai 2007

Hilly
Wohungskatze oder Freigängerin
Hilly Unsere Katze "Hilly" kam als ganz junges Kätzchen ins Tierheim. Sie verhielt sich sehr scheu und zurückhaltend. "Hilly" war ein Zwergwuchs, sie blieb so klein und zart wie eine Jungkatze. Darum haben wir sie im Jugendzimmer untergebracht, wo sie sich auch wohl fühlte. Leider geht  Kleinwüchsigkeit mit einer nur geringen Lebenserwartung einher. Nun ist die kleine "Hilly" in ihrem Körbchen gestorben.

August 2005 - August 2006


Laurin
Wohnungskater
Der niedliche Kater „Laurin“ wurde gefunden und ins Tierheim gebracht. Er war sehr verschmust und anhänglich und kuschelte für sein Leben gern. Nun ist er einem tragischen Unfall zum Opfer gefallen. Wir alle sind sehr traurig, denn der kleine "Laurin" war gerade einmal ein Jahr alt.

2001 - März 2006


Fidel
Main Coone-Mix (Freigänger)
Auch Rasse schützt vor Tierheim nicht! Dies erfuhr auch der schöne Kater „Fidel“, vermutlich ein Maine Coone-Mix, der als Fundtier zu uns ins Tierheim kam. Niemand fragte nach ihm, niemand vermisste ihn.
Der liebe Kerl war sehr anhänglich und verschmust. Leider wurde bei ihm FIV festgestellt. Am 25.03.06 hat der liebe "Fidel" für immer die Augen geschlossen.

April 1997 - Februar 2006


Eischa
Rottweiler

"Eischa" musste von ihren Besitzern abgegeben werden, da diese verzogen. Wir erfuhren, dass sie überwiegend im Zwinger gehalten wurde und auch keine regelmäßigen Spaziergänge stattfanden. Durch diese Haltung war sie wohl auch etwas eigensinnig geworden.

In unseren Trainingsstunden hatte sie mit Hilfe ihres Spaziergängers sehr viel dazu gelernt und auch eine Bindung zu ihm aufgebaut, die ihr sehr gut tat.
Unsere "Eischa" ist nach kurzer Krebserkrankung von uns gegangen.

Oktober 2004 - Januar 2006


Lucky
Dalmatiner
Der junge Dalmatinerrüde "Lucky" kam am 10.08.05 als Abgabetier zu uns, da seine Besitzer mit ihm überfordert waren.
Wir stellten fest, dass er nichts hören kann, was leider bei dieser Rasse keine Seltenheit ist.
"Lucky" war ausgesprochen freundlich und aufgeschlossen, jeder mochte ihn auf Anhieb. Warum ihn niemand zu sich nehmen wollte, war für uns unverständlich, da er die Zeichensprache schon sehr gut beherrschte. Unser lieber "Lucky" ist am 11. Januar 2006 nach kurzer schwerer Erkrankung gestorben. Er war noch viel zu jung und wir vermissen ihn sehr.

2000 - September 2005


Elsa
Wohnungskatze
Die schöne Perserkatze „Elsa“ wurde zusammen mit zwei anderen Perserkatzen („Murmel“ und „Gismo“) und einem grossen Schäferhundmischling („Berry“) am 29.07.05 in unserer Notfallklappe abgegeben. Alle drei Katzen waren total verfilzt und abgemagert.
Leider hat es die verschmuste "Elsa" nicht geschafft, da es ihr schon sehr schlecht ging, als sie zu uns ins Tierheim kam. Sie starb im September 2005.

Oktober 1994 - März 2005


Betty
American Staffordshire Terrier

"Betty" wurde uns im November 1998 vom Ordnungsamt zugestellt. Ihr früherer Besitzer war obdachlos und konnte sich nicht ausreichend um sie kümmern.

"Betty” war sehr menschenbezogen und wollte die ihr entgegengebrachten Zuwendungen nicht so gerne mit anderen Tieren teilen.
Nun ist sie am 8.März 2006 von uns gegangen. Sie schlief friedlich ein. Leider wurde ihr Wunsch nach einem schönen Zuhause nicht mehr erfüllt.


April 1994 -  Dezember 2005


Buddy
engl. Staffbull

"Buddy" kam am 06.04.2005 über das Ordnungsamt zu uns, weil sein Besitzer die gesetzlichen Auflagen nicht mehr erfüllen konnte.

Er war ausgesprochen lieb und menschenfreundlich, hatte nur mit anderen Rüden und mit Katzen seine Probleme.
Zu seiner großen Freude fand er im Tierheim sehr schnell Spaziergänger, die ihn regelmäßig ausführten. Sein Wunsch nach einem schönen Zuhause wurde ihm leider nicht mehr erfüllt.       

1987 - September 2004


Opa
Wohnungskatze
"Opa" hat es nicht mehr geschafft, noch einmal seine ganze Zärtlichkeit
einem Menschen schenken zu dürfen. Er schlief bei uns ein. Wie sehr hätte er sich noch über ein paar liebe Worte und streichelnde Hände in einem neuen Zuhause gefreut.
Das Schicksal von "Opa" machte uns alle sehr betroffen: Er wurde im Juni 2004 bei einer Zwangsräumung aufgefunden und bei uns abgegeben. Es ist immer wieder unfassbar, dass man solch ein hilfsloses Tier einfach seinem Schicksal überläßt. "Opa" war ein sehr zärtlicher Kater, der schon bei dem Klang der menschlichen Stimme wohlig anfing zu schnurren.

2000 - April 2004


Fin
Deutscher Schäferhund
Wir waren zutiefst erschüttert, als wir bei "Fin" eine schwere Erkrankung feststellten. Da wir ihm weder mit Medikamenten, noch mit einer Operation helfen konnten, mussten wir ihn von seinen Schmerzen erlösen.
"Fin" wurde am 21.01.2003 in der Nähe des Hermann-Denkmals gefunden. Er irrte dort herrenlos herum. Seither hat ihn nie jemand als vermisst gemeldet. Wir müssen leider davon ausgehen, dass er dort absichtlich zurückgelassen wurde.
Wir nehmen außerdem an, dass er nie engen Kontakt zu Menschen hatte, denn die einzige Freude, die man ihm bereiten kann, ist, ihm viel Freiraum zu geben. Er gehörte zu unseren großen Sorgenkindern.

1990 - Februar 2004

Bobby
Tibet Doggen-Mix
Unser alter "Bär" hat für immer die Augen geschlossen. Leider durfte er es nicht mehr erleben, seinen letzten Lebensabschnitt in einem Zuhause zu verbringen.
"Bobby" ist 1994 bei uns abgegeben worden, weil sein Besitzer als Koch zur See gegangen ist. Da er zuvor nur im Zwinger gehalten wurde, hat er den normalen Kontakt zur Außenwelt nicht kennen gelernt.
Als er nach einem Unfall gesund gepflegt werden musste, nahm ihn das Ehepaar, dass ihn betreute, mit zu sich nach Hause. Dort stellte man fest, dass er innerhalb des Hauses den Mann nicht akzeptierte und sich, bedingt durch die ungewohnte Haltung, an der Einrichtung zu schaffen machte. So kam "Bobby" wieder zu uns.