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Der junge Staffordshire-Terrier "Henry" ist wirklich eine ganz arme
Socke. Er kam über das Ordnungsamt ins Tierheim und scheint schon
Einiges mitgemacht zu haben. Im Moment hat er das Vertrauen zum Menschen
jedenfalls gründlich verloren.
Nachtrag vom 29.03. 2009:
Dank der unermüdlichen Geduld einer
ehrenamtlichen Tierfreundin hat "Henry" große Fortschritte gemacht. Sie
kann ihn anleinen, mit ihm spazieren gehen, und auch ein Fototermin hat
geklappt. "Henry" saugt alles Neue in sich auf. Er ist zwar noch immer
sehr unsicher, beginnt aber zu spielen und sich zu freuen. Aus einem
geduckten, völlig verstörten Tier, wird ganz, ganz langsam ein
fröhlicher Hund.
Nachtrag vom 08.07. 2010
Unser "Henry" hat sich wunderbar entwickelt und kann jetzt in ein
liebevolles Zuhause vermittelt werden. Er besucht seit einigen Monaten
mit so großem Erfolg die Hundeschule, dass die Trainerin ihn als
Musterschüler bezeichnet. Er hat auch ganz entspannt und mit den besten
Manieren an einem Stadtgang in großer Gruppe während eines Stadtfestes
teilgenommen. Es würde ihm sicher Freude machen, wenn seine neuen
Besitzer die Hundeschule fortsetzen würden, denn er ist lernwillig und
intelligent.
"Henry" würde auch sehr gut in eine Familie mit Kindern passen, weil er
ausgesprochen kinderlieb ist. Seine ehrenamtlichen Spaziergänger haben
ein achtjährigen Sohn, mit dem sich "Henry" besonders gut versteht.
Die Auflagen des Landeshundegesetzes müssen erfüllt werden.
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